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Gefunden werden

Für die einen Pflicht.
Für die anderen egal.

LinkedIn ist der einzige Kanal, auf dem Geschäftskunden beruflich unterwegs sind. Für Betriebe, die an Unternehmen liefern, ist das entscheidend. Für alle anderen ist es eine Seite, die man einmal anlegt und dann in Ruhe lässt.

Von 2 Minuten Lesezeit

Für wen es sich lohnt

  • Wer an Unternehmen liefert. Verwaltungen, Hausverwaltungen, Bauträger, Industrie, Gewerbeimmobilien. Dort sind die Entscheider erreichbar.
  • Wer Fachkräfte sucht, die nicht auf Jobbörsen unterwegs sind.
  • Wer beratungsnahe Leistungen anbietet. Je erklärungsbedürftiger, desto besser passt das Umfeld.
  • Wer Partner sucht: andere Gewerke, Planer, Zulieferer.

Für einen Betrieb, der ausschließlich an Privatleute in der Nachbarschaft arbeitet, bringt LinkedIn wenig. Dort sind Unternehmensprofil, Bewertungen und die eigene Website die besseren Hebel.

Die Einrichtung

  1. Ein persönliches Profil ist Voraussetzung. Die Unternehmensseite hängt daran; ohne persönliches Profil geht es nicht.
  2. Name genau wie im Register, damit die Zuordnung stimmt.
  3. Slogan in einem Satz: was der Betrieb für wen macht. Das ist die Zeile, die überall mitläuft.
  4. Logo und Titelbild. Das Titelbild zeigt am besten die Arbeit, nicht ein abstraktes Muster.
  5. Beschreibung mit den Leistungen in der Sprache der Kunden. Die ersten Zeilen entscheiden, ob weitergelesen wird.
  6. Website verlinken und die Branche korrekt wählen.
  7. Mehrere Personen als Verwalter eintragen. Eine Seite, deren einziger Verwalter den Betrieb verlässt, ist verloren.
  8. Die Seite im eigenen Profil und im Profil der Mitarbeiter als Arbeitgeber hinterlegen – das verknüpft alles miteinander.

Warum das persönliche Profil mehr bewirkt

Beiträge von Unternehmensseiten erreichen erfahrungsgemäß deutlich weniger Menschen als Beiträge von Personen. Das gilt in fast allen sozialen Netzwerken, in beruflichen besonders.

  • Menschen folgen Menschen. Ein Inhaber, der von der Arbeit erzählt, wird gelesen; eine Firmenseite, die dasselbe schreibt, nicht.
  • Kommentare und Nachrichten laufen ohnehin über Personen.
  • Eine Verbindungsanfrage von einem Menschen wird angenommen, eine Seitenempfehlung ignoriert.
  • Die Unternehmensseite ist dann das, was sie sein soll: der Ort, auf den die Personen zeigen.

Was dort funktioniert

  1. Abgeschlossene Projekte mit Bildern und einem Satz zur Aufgabe. Kein Werbetext, sondern der Fall.
  2. Fachliches. Ein häufiger Fehler, eine neue Vorschrift, eine Erfahrung aus der Praxis. Das wird geteilt.
  3. Einblicke in den Betrieb: neue Leute, neue Technik, Ausbildung.
  4. Was nicht funktioniert: Feiertagsgrüße, Jubiläumsmeldungen, Stellenanzeigen als Bild, Beiträge ohne eigenen Gedanken.

Und das Wichtigste zum Schluss: Jeder Beitrag sollte irgendwohin führen. Ein Link auf die eigene Seite, ein Angebot zum Gespräch, eine Frage. Reichweite ohne Ziel ist Beschäftigung.

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zum Thema.

Was kostet eine Unternehmensseite?
Nichts. Kosten entstehen erst bei Anzeigen oder bei kostenpflichtigen Zugängen für die Personalsuche.
Wie viele Kontakte brauche ich, um eine Seite zu erstellen?
Das persönliche Profil muss eine gewisse Reife haben – ein ausgefülltes Profil mit einigen Kontakten genügt in der Regel.
Brauche ich ein Impressum auf der Seite?
Für geschäftliche Profile gilt die Anbieterkennzeichnung. Üblich ist ein klar bezeichneter Link auf das Impressum der Website.
Wie oft sollte ich posten?
Lieber einmal im Monat mit Inhalt als wöchentlich ohne. Wer nichts zu sagen hat, lässt die Seite stehen und pflegt sie einmal im Quartal.
Der nächste Schritt

Jeder Kanal zeigt
auf dieselbe Seite.

Wir bauen die Website, auf der aus Aufmerksamkeit eine Anfrage wird. Der Digital-Check zeigt in drei Minuten, ob Deine dafür bereit ist.