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RECmode
Gefunden werden

Die Wörter, die
Deine Kunden tippen.

Die wichtigste Erkenntnis jeder Recherche ist unangenehm: Kunden suchen fast nie mit den Wörtern, die im Betrieb üblich sind. Wer „Sanitärinstallation" anbietet, wird von Leuten gesucht, die „Wasserhahn tropft" tippen.

Von 3 Minuten Lesezeit

Die kostenlosen Quellen

  1. Die Vervollständigung im Suchfeld. Begriff eintippen und sehen, was vorgeschlagen wird. Jeder Vorschlag ist eine Wortfolge, die Menschen tatsächlich eingeben. Ergänze Buchstaben von a bis z, um den Trichter zu öffnen.
  2. „Ähnliche Fragen" in den Suchergebnissen. Aufklappen erzeugt weitere Fragen – eine fertige Gliederung für eine Seite.
  3. „Ähnliche Suchanfragen" ganz unten auf der Ergebnisseite.
  4. Die Search Console. Der Leistungsbericht zeigt, über welche Suchen Deine Seite schon erscheint. Die beste Quelle überhaupt, weil es echte Daten Deiner eigenen Seite sind.
  5. Das Telefon. Wie fragen Kunden im Gespräch? Diese Formulierungen sind die ehrlichste Quelle, und sie kosten nichts.
  6. Die Mitbewerber. Welche Seiten haben die, welche Überschriften stehen dort? Nicht abschreiben – als Hinweis lesen, was gefragt wird.

Die drei Arten von Suchen

  • Wissen wollen: „warum tropft ein wasserhahn". Gut für Blogbeiträge, selten für sofortige Aufträge – aber diese Leute merken sich, wer geholfen hat.
  • Vergleichen: „wasserhahn reparieren oder tauschen". Hier fällt die Vorentscheidung. Eine ehrliche Antwort gewinnt Vertrauen.
  • Beauftragen wollen: „installateur wasserhahn wechseln". Wenige Suchen, hoher Wert. Dafür braucht es eine Leistungsseite, keinen Blogbeitrag.

Die meisten Betriebe haben nur für die dritte Art eine Seite – und wundern sich, dass wenig Besucher kommen. Die ersten beiden Arten bringen die Menge, die dritte den Auftrag. Beides gehört verlinkt.

Aus der Liste eine Reihenfolge machen

  1. Alle gefundenen Formulierungen in eine Tabelle.
  2. Bei jeder eintragen: Welche Art von Suche ist das, und habe ich dafür schon eine Seite?
  3. Die Suchen markieren, bei denen jemand beauftragen will und eine Seite fehlt. Das sind die ersten.
  4. Dann die Vergleichsfragen, die im Gespräch ohnehin ständig kommen.
  5. Zum Schluss die Wissensfragen – davon gibt es unendlich viele, und sie sind der Dauerauftrag.
  6. Je Seite ein Thema. Zwei Seiten zum selben Thema machen sich gegenseitig kaputt.

Die Fehler, die Arbeit kosten

  • Nach Wörtern optimieren statt nach Fragen. Suchmaschinen verstehen Zusammenhänge; wichtiger als das Wort ist, ob die Seite die Frage beantwortet.
  • Wörter stapeln. Dasselbe Wort fünfzehnmal in einem Text zu wiederholen, hilft seit Jahren nicht mehr und liest sich schlecht.
  • Nur auf große Zahlen schauen. Bei allgemeinen Begriffen stehen bundesweite Anbieter, gegen die ein kleiner Betrieb nicht ankommt.
  • Ortsnamen in zwanzig fast gleiche Seiten packen. Das ist ein bekanntes Muster und funktioniert nicht mehr.
  • Die Recherche einmal machen und nie wieder. Die Search Console liefert jeden Monat neue Formulierungen – kostenlos.
Kurz beantwortet

Häufige Fragen zum Thema.

Brauche ich ein kostenpflichtiges Werkzeug?
Für einen Betrieb mit einer überschaubaren Zahl von Leistungen nicht. Die kostenlosen Quellen liefern mehr Themen, als sich umsetzen lassen.
Wie viele Suchbegriffe pro Seite?
Ein Thema pro Seite, dazu die naheliegenden Varianten. Wer eine Seite auf fünf verschiedene Themen ausrichtet, rankt für keines.
Wie finde ich heraus, ob es sich lohnt?
Sieh Dir die ersten Ergebnisse an. Stehen dort große Portale und Vergleichsseiten, ist es schwer. Stehen dort Betriebe wie Deiner, ist es machbar.
Wie oft sollte ich neu recherchieren?
Einmal im Quartal ein Blick in die Search Console genügt. Dort steht, wofür Du tatsächlich gefunden wirst.
Der nächste Schritt

Seiten für das,
was gefragt wird.

Wir bauen die Seiten, die zu den Fragen Deiner Kunden passen. Der Digital-Check zeigt in drei Minuten, wo Deine Lücken sind.