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RECmode
Texte & Wirkung

Eine Seite.
Eine Entscheidung.

Eine Landingpage ist keine hübschere Unterseite. Sie ist eine Seite, die genau eine Frage beantwortet und genau eine Handlung anbietet – und alles weglässt, was davon ablenkt. Das Weglassen ist der schwierige Teil.

Von 2 Minuten Lesezeit

Der Unterschied zur normalen Seite

  • Ein Ziel. Anfrage, Anruf, Terminbuchung. Nicht drei davon.
  • Eine Zielgruppe. Wer über eine Anzeige zu „Fenster abdichten" kommt, will genau darüber lesen – nicht über das gesamte Leistungsspektrum.
  • Weniger Wege hinaus. Oft ohne volle Navigation, damit die Seite nicht zum Absprungpunkt wird.
  • Messbar. Eine eigene Adresse, eine eigene Bestätigungsseite, eine Zahl, die man vergleichen kann.

Landingpages lohnen sich für Anzeigenkampagnen, für Aushänge mit Kurzlink, für eine einzelne stark nachgefragte Leistung und für Stellenanzeigen. Für den normalen Betrieb ersetzen sie die Website nicht.

Der Aufbau, der funktioniert

  1. Überschrift, die das Versprechen nennt. Was bekommt der Besucher, für wen ist das? Möglichst mit denselben Worten wie in der Anzeige, über die er kam.
  2. Ein Satz darunter, der es konkretisiert.
  3. Der Knopf, sofort sichtbar. Ohne Scrollen, auch auf dem Telefon.
  4. Drei Gründe, warum ausgerechnet Du. Konkret und überprüfbar, keine Werte.
  5. Beweis. Bilder von echten Arbeiten, Bewertungen, Qualifikationen, Zahlen, die stimmen.
  6. Ablauf in drei Schritten. Was passiert nach der Anfrage? Das nimmt die größte Hürde – die Ungewissheit.
  7. Die drei häufigsten Einwände, beantwortet. Dauert es lange? Was kostet es ungefähr? Was, wenn es nicht passt?
  8. Der Knopf noch einmal, am Ende.

Was schwächt statt stärkt

  • Ein großes Bild ohne Aussage. Es füllt genau den Platz, an dem die Entscheidung fällt.
  • Die vollständige Navigation. Jeder Link ist ein Ausgang.
  • Die Firmengeschichte. Interessiert an dieser Stelle niemanden.
  • Zu viele Felder im Formular. Jedes zusätzliche Pflichtfeld kostet Abschlüsse.
  • Ein zweites Angebot. Newsletter und Anfrage auf derselben Seite schwächen sich gegenseitig.
  • Fremde Skripte, die die Seite langsam machen. Wer über Mobilfunk kommt und drei Sekunden wartet, ist weg.

Messen und verbessern

  1. Eigene Bestätigungsseite nach dem Absenden. Nur so lassen sich Anfragen zählen.
  2. Die Zahl, die zählt: Anfragen geteilt durch Besucher. Alles andere ist Beiwerk.
  3. Eine Sache auf einmal ändern – Überschrift, Knopftext oder Formularlänge. Wer drei Dinge ändert, weiß hinterher nichts.
  4. Genug Daten abwarten. Bei kleinen Zahlen sind Unterschiede oft Zufall.
  5. Die Seite auf dem Telefon ansehen, bevor irgendetwas anderes geändert wird. Dort kommt die Mehrheit an.

Und eine Warnung: Eine Landingpage, die deutlich mehr verspricht als die eigentliche Website, führt zu Anfragen, die im Gespräch platzen. Sie soll klarer sein, nicht schöner.

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zum Thema.

Braucht jede Leistung eine Landingpage?
Nein. Eine gute Leistungsseite reicht meist. Eine eigene Landingpage lohnt, wenn Werbung darauf zeigt oder die Leistung besonders nachgefragt ist.
Darf die Landingpage in der Suche erscheinen?
Ja, wenn sie eigenständigen Inhalt hat. Mehrere fast gleiche Seiten für verschiedene Orte sind dagegen ein bekanntes Problem.
Soll die Navigation ausgeblendet werden?
Bei Anzeigenkampagnen oft ja. Impressum und Datenschutz müssen aber immer erreichbar bleiben.
Wie lang sollte eine Landingpage sein?
So lang, dass alle Einwände beantwortet sind. Bei erklärungsbedürftigen Leistungen ist das länger, als die meisten vermuten.
Der nächste Schritt

Eine Seite, die
eine Entscheidung leicht macht.

Wir bauen Seiten, die Besucher zu Anfragen machen. Der Digital-Check zeigt in drei Minuten, wo Deine Besucher abspringen.