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Vier Werkzeuge
reichen für den Anfang.

Es gibt Hunderte Werkzeuge für Suchmaschinenoptimierung, und die meisten lösen ein Problem, das ein kleiner Betrieb nicht hat. Vier kostenlose genügen, um zu wissen, wo man steht und was als Nächstes dran ist.

Von 3 Minuten Lesezeit

Die Google Search Console

Das wichtigste Werkzeug überhaupt, und es ist kostenlos. Es zeigt echte Daten statt Schätzungen: über welche Suchen die Seite erscheint, wie oft, auf welchem Platz und wie viele klicken.

  • Leistungsbericht: Suchanfragen, Einblendungen, Klicks, Positionen – nach Seite, Land und Gerät aufteilbar.
  • Indexierung: welche Seiten aufgenommen wurden und warum andere nicht.
  • Sitemaps einreichen und den Verarbeitungsstand sehen.
  • Prüfung einzelner Adressen, inklusive der Möglichkeit, eine Indexierung zu beantragen.
  • Meldungen zu Sicherheits- und Nutzbarkeitsproblemen.

Das Google-Unternehmensprofil

Kein Analysewerkzeug, sondern der schnellste Hebel für lokale Sichtbarkeit. Die eingebaute Auswertung zeigt, wie viele Menschen das Profil gesehen, angerufen, die Route gesucht oder die Website aufgerufen haben.

Wer nur eines dieser Werkzeuge nutzen kann und lokal arbeitet, nimmt dieses.

Ein Messwerkzeug für Ladezeiten

Google stellt eine kostenlose Messung bereit, die eine Seite im Labor und – wenn genug Besucher da sind – auch mit echten Nutzerdaten bewertet. Wichtig ist, die mobile Messung anzusehen, nicht die des Rechners.

  • Die Bewertung selbst ist eine Zahl. Interessant sind die Hinweise darunter: Welches Bild ist zu groß, welches Skript blockiert.
  • Die echten Nutzerdaten sind aussagekräftiger als der Laborwert, weil sie die tatsächliche Erfahrung Deiner Besucher zeigen.
  • Eine Messung ist eine Momentaufnahme. Zweimal messen, bevor man Schlüsse zieht.

Eine Auswertung der Besucher

Um zu sehen, was nach dem Klick passiert, braucht es eine Auswertung. Hier lohnt der Blick auf datenschutzfreundliche Lösungen, die ohne Einwilligung auskommen, weil sie keine personenbezogenen Daten verarbeiten – das erspart ein Banner und liefert vollständige Zahlen statt nur die der Zustimmenden.

  • Welche Seiten werden aufgerufen, welche nie.
  • Wie viele erreichen die Kontaktseite.
  • Wie viele schicken das Formular wirklich ab – messbar über eine eigene Bestätigungsseite.
  • Woher kommen die Besucher: Suche, Profil, Empfehlung, direkt.

Die Reihenfolge

  1. Search Console einrichten und Sitemap einreichen. Ohne das tappt man im Dunkeln.
  2. Unternehmensprofil vollständig ausfüllen. Schnellster sichtbarer Effekt.
  3. Ladezeit messen und die zwei größten Bremsen beseitigen.
  4. Auswertung einrichten und eine messbare Zielhandlung festlegen.
  5. Nach vier Wochen die Berichte ansehen und daraus die nächsten Inhalte ableiten.

Was in dieser Liste fehlt, sind die großen kostenpflichtigen Programme. Sie sind gut, aber sie beantworten Fragen, die ein Betrieb mit zwanzig Seiten noch nicht stellt. Wer die vier oben ernsthaft nutzt, hat mehr davon.

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zum Thema.

Brauche ich ein kostenpflichtiges Werkzeug?
Für die meisten Betriebe nicht. Sie lohnen sich, wenn viele Suchbegriffe über längere Zeit beobachtet oder Wettbewerber systematisch verglichen werden sollen.
Wie richte ich die Search Console ein?
Adresse hinzufügen und den Nachweis erbringen – meist über einen Eintrag bei der Domain oder eine Datei auf dem Server. Danach die Sitemap einreichen.
Brauche ich für eine Auswertung ein Cookie-Banner?
Das hängt vom Werkzeug ab. Lösungen ohne personenbezogene Daten und ohne Zugriff auf das Endgerät kommen in der Regel ohne Einwilligung aus. Das ist eine Einordnung, keine Rechtsberatung.
Wie oft sollte ich die Berichte ansehen?
Einmal im Monat genügt. Häufiger verleitet dazu, normale Schwankungen für Entwicklungen zu halten.
Der nächste Schritt

Erst messen,
dann ändern.

Wir richten Messung und Grundlagen so ein, dass Du siehst, was Anfragen bringt. Der Digital-Check zeigt in drei Minuten, wo Du stehst.