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Gefunden werden

Zwei Einträge,
halbe Wirkung.

Doppelte Einträge sind häufiger, als man denkt. Sie entstehen ohne Zutun – und sie teilen genau das auf, was Du aufbauen willst: Bewertungen, Aufrufe, Anrufe. Wer sie zusammenführt, gewinnt Sichtbarkeit, ohne eine einzige neue Bewertung einzusammeln.

2 Minuten Lesezeit

Wie Doppeleinträge entstehen

Google legt Einträge auch selbst an, aus Branchenverzeichnissen, Kartendaten und Nutzermeldungen. Dazu kommen selbst angelegte Profile, die jemand vor Jahren gebaut und vergessen hat.

  • Der Betrieb ist umgezogen und der alte Standort steht noch in der Karte.
  • Es gibt eine Schreibweise mit und eine ohne Rechtsform, Google hält sie für zwei Betriebe.
  • Ein früherer Mitarbeiter oder eine Agentur hat ein zweites Profil angelegt, mit einem Konto, an das heute niemand mehr herankommt.
  • Nach einem Inhaberwechsel wurde ein neues Profil gebaut, statt das vorhandene zu übernehmen.

Warum das teuer ist

Bewertungen hängen am Profil, nicht am Betrieb. Zwölf Bewertungen auf zwei Einträge verteilt wirken schwächer als zwölf an einem Ort – und der Eintrag, den Google als Hauptergebnis zeigt, ist nicht zwangsläufig der gepflegte.

Dasselbe gilt für Aufrufe, Klicks auf die Route und Anrufe. Beide Einträge sammeln Signale, keiner wird stark. In der lokalen Suche entscheidet aber genau diese Stärke mit.

Der Weg zum einen Eintrag

  1. Bestandsaufnahme: In Google Maps nach Name, früherer Anschrift und Telefonnummer suchen. Auch Schreibvarianten probieren.
  2. Entscheiden, welcher Eintrag bleibt. Das ist der mit den meisten Bewertungen und der richtigen Anschrift – nicht unbedingt der neuere.
  3. Für den Eintrag, den Du nicht verwaltest, die Inhaberschaft beantragen. Google fragt dann beim bisherigen Inhaber nach und meldet sich, wenn keine Antwort kommt.
  4. Doppelten Eintrag als Duplikat melden. In Maps über „Änderung vorschlagen" den Punkt für geschlossene oder doppelte Orte wählen.
  5. Ist der Betrieb wirklich umgezogen, den alten Eintrag nicht löschen, sondern als „dauerhaft geschlossen" markieren oder die Adresse ändern – so bleiben die Bewertungen erhalten.

Danach sauber halten

  • Überall dieselbe Schreibweise: Name, Anschrift und Telefonnummer identisch auf Website, Impressum, Google-Profil und in Verzeichnissen.
  • Ein Inhaber-Konto, das dem Betrieb gehört – nicht die private Adresse eines Mitarbeiters.
  • Einmal im Jahr in Maps nach dem eigenen Namen suchen. Neue Duplikate tauchen von selbst auf.
Kurz beantwortet

Häufige Fragen zum Thema.

Kann ich Bewertungen von einem Profil auf das andere übertragen?
Nicht selbst. Google führt Bewertungen nur zusammen, wenn es zwei Einträge als denselben Ort erkennt und verschmilzt. Deshalb ist Melden besser als Löschen.
Was, wenn niemand mehr an das alte Konto kommt?
Dann die Inhaberschaft über das Profil beantragen. Google kontaktiert den eingetragenen Inhaber; bleibt eine Antwort aus, kann die Verwaltung übergehen.
Schadet ein alter Eintrag mit alter Adresse?
Ja. Widersprüchliche Adressdaten sind ein bekanntes Problem für die lokale Suche, weil Google nicht entscheiden kann, welche stimmt.
Der nächste Schritt

Ein Eintrag, eine Website,
ein sauberer Auftritt.

Wir bringen Profil, Website und Verzeichnisse auf denselben Stand. Der Digital-Check zeigt in drei Minuten, wo es bei Dir auseinanderläuft.