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RECmode
Website

Die Hälfte kommt
vom Telefon.

Responsiv heißt: Die Seite passt sich an den Bildschirm an, statt eine verkleinerte Fassung der Rechnerfassung zu zeigen. Das ist seit Jahren Standard – und trotzdem scheitern viele Seiten genau dort, wo die Mehrheit der Besucher steht.

2 Minuten Lesezeit

Der Unterschied zwischen anpassbar und bedienbar

Eine Seite kann technisch tadellos umbrechen und trotzdem auf dem Telefon unbrauchbar sein. Das Layout stimmt, die Bedienung nicht.

  • Anpassbar: Nichts läuft über den Rand, Text bleibt lesbar, Bilder skalieren.
  • Bedienbar: Die Telefonnummer ist mit dem Daumen zu treffen, das Formular lässt sich ausfüllen, der wichtigste Knopf ist ohne Scrollen sichtbar.
  • Schnell: Über Mobilfunk, nicht im Büro-WLAN. Ein Bild, das am Rechner nicht auffällt, kostet unterwegs Sekunden.

Die Fehler, die Anfragen kosten

  1. Zu kleine Ziele. Knöpfe und Links unter etwa 44 Pixel Kantenlänge trifft man mit dem Daumen nicht zuverlässig. Zwei Links direkt untereinander sind eine Falle.
  2. Telefonnummer nicht anklickbar. Als Bild oder als reiner Text. Auf dem Telefon ist das der wichtigste Knopf der ganzen Seite.
  3. Zu kleine Schrift. Unter 16 Pixel zoomen Browser beim Antippen von Feldern hinein, und die Seite springt.
  4. Waagerechtes Scrollen. Meist verursacht von einer Tabelle, einem breiten Bild oder einem Element mit fester Breite. Wirkt sofort kaputt.
  5. Formularfelder ohne passenden Feldtyp. Ein Telefonfeld sollte die Zifferntastatur öffnen, ein E-Mail-Feld die passende Tastatur.
  6. Aufdringliche Einblendungen. Ein Fenster, das sich über die halbe Seite legt und dessen Schließkreuz drei Pixel groß ist.
  7. Das Menü versteckt alles. Wenn Leistungen und Kontakt nur hinter drei Strichen liegen, findet sie ein Teil der Besucher nicht.

Was in der Reihenfolge nach vorn gehört

Auf einem kleinen Bildschirm ist alles untereinander. Damit wird die Reihenfolge zur wichtigsten Gestaltungsentscheidung – und sie ist auf vielen Seiten aus der Rechnerfassung einfach übernommen.

  1. Was der Betrieb macht, in einem Satz.
  2. Für wen und in welchem Umfeld.
  3. Der Weg zur Kontaktaufnahme – sichtbar, ohne zu scrollen.
  4. Belege: Arbeiten, Bilder, Bewertungen.
  5. Details, Leistungen, Ablauf.

Große Bildflächen, Schlagworte und Firmengeschichte wandern nach hinten. Sie kosten auf dem Telefon den Platz, an dem die Entscheidung fällt.

Wie man es prüft

  • Auf dem eigenen Telefon, mit Mobilfunk statt WLAN.
  • In den Entwicklerwerkzeugen des Browsers die Gerätedarstellung einschalten und eine Breite von 375 Pixeln prüfen – das ist ein häufiges kleines Format.
  • Die Seite testweise auf 200 Prozent vergrößern. Bleibt alles bedienbar, ist auch für Menschen mit schlechten Augen gesorgt.
  • Ein Messwerkzeug für Ladezeiten nutzen und dabei ausdrücklich die mobile Messung ansehen, nicht die des Rechners.
  • Jemanden zusehen lassen, der die Seite nicht kennt. Zwei Minuten davon sagen mehr als jede Checkliste.
Kurz beantwortet

Häufige Fragen zum Thema.

Brauche ich eine eigene mobile Website?
Nein. Getrennte mobile Adressen sind seit Jahren überholt. Eine Seite, die sich anpasst, ist einfacher zu pflegen und für Suchmaschinen eindeutiger.
Was ist Mobile First?
Erst für den kleinen Bildschirm entwerfen, dann für größere erweitern. Das führt fast automatisch zu klarer Reihenfolge und weniger Überflüssigem.
Bewertet Google die mobile Fassung?
Ja. Für die Bewertung zählt vorrangig, was die mobile Fassung zeigt. Inhalte, die dort fehlen, fehlen praktisch ganz.
Reicht ein Theme, das „responsive" heißt?
Es ist die Grundlage, nicht das Ergebnis. Bedienbarkeit, Reihenfolge und Ladezeit entstehen erst durch die Umsetzung.
Der nächste Schritt

Gebaut für den
kleinen Bildschirm.

Wir bauen jede Seite zuerst fürs Telefon und danach für den Rest. Der Digital-Check zeigt in drei Minuten, wie Deine Seite unterwegs dasteht.