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RECmode
Für Deine Branche

Das Programm ist
nicht das Problem.

Es gibt Dutzende Programme für Handwerksbetriebe, und die meisten können dasselbe. Trotzdem scheitert etwa jede zweite Einführung – nicht an der Software, sondern daran, dass vorher niemand entschieden hat, welches Problem sie lösen soll.

Von 3 Minuten Lesezeit

Vor dem Vergleich: die eigenen Engpässe

Bevor Du irgendein Programm ansiehst, schreib eine Woche lang auf, wo Zeit verloren geht. Nicht schätzen – aufschreiben. Fast immer sind es zwei oder drei Stellen, und sie sind bei jedem Betrieb andere.

  • Angebote dauern zu lange, weil Aufmaß und Textbausteine verstreut sind.
  • Nachfassen passiert nicht, weil niemand weiß, was offen ist.
  • Stunden kommen zu spät oder gar nicht, deshalb stimmt die Rechnung nicht.
  • Material wird doppelt bestellt oder vergessen.
  • Termine kollidieren, weil drei Kalender parallel laufen.
  • Rechnungen gehen spät raus, weil jemand alles abtippt.

Die Fragen, die den Vergleich entscheiden

  1. Bedienbar auf der Baustelle? Nicht „gibt es eine App", sondern: Kann jemand mit staubigen Händen in zwanzig Sekunden Stunden erfassen?
  2. Funktioniert es ohne Netz? Und überträgt später nach, ohne dass jemand etwas anklickt?
  3. Wie viele Klicks vom Ortstermin zum Angebot? Das ist die Frage, die am meisten über den Alltag verrät.
  4. Kommen die Daten wieder heraus? Export von Kunden, Aufträgen, Rechnungen in einem lesbaren Format. Ohne das bist Du gebunden.
  5. Passt es zur Steuerberatung? Welche Schnittstelle wird gebraucht, und gibt es sie?
  6. Kann es E-Rechnungen erzeugen und empfangen?
  7. Was kostet es je Person und Monat, und was passiert bei Kündigung mit den Daten?
  8. Server in der EU, Vertrag zur Auftragsverarbeitung vorhanden?

Woran Einführungen scheitern

  • Alles auf einmal. Angebote, Zeiten, Material, Rechnungen, Planung – gleichzeitig eingeführt heißt: nichts wird richtig benutzt.
  • Keine Zuständigkeit. Ohne eine Person, die dranbleibt, schläft es nach sechs Wochen ein.
  • Altdaten nicht übernommen. Wer parallel im alten System nachsieht, hat zwei Systeme statt einem.
  • Das Team nicht gefragt. Wer die Software benutzen soll, muss sie vorher in die Hand bekommen haben.
  • Zu viele Pflichtfelder. Jedes Feld, dessen Sinn niemand kennt, wird irgendwann mit Unsinn gefüllt.

Ein Einführungsweg, der funktioniert

  1. Einen Engpass auswählen – den größten.
  2. Zwei Programme testen, mit einem echten Auftrag, nicht mit Beispieldaten.
  3. Sechs Wochen nur diesen einen Bereich nutzen. Alles andere läuft wie bisher.
  4. Danach ehrlich prüfen: Ist es schneller geworden? Wenn nicht, liegt es am Ablauf, nicht am Programm.
  5. Erst dann den nächsten Bereich dazunehmen.

Und eine Sache davor, die oft übersehen wird: Die Anfragen müssen an einer Stelle ankommen. Solange Anfragen über vier Kanäle verteilt eintrudeln und in Köpfen liegen, ändert kein Programm etwas – es verwaltet dann nur, was ohnehin schon verloren geht.

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zum Thema.

Gibt es kostenlose Handwerkersoftware?
Es gibt kostenlose Einstiegspakete mit begrenztem Umfang. Für einen Betrieb mit mehreren Personen stößt das schnell an Grenzen – wichtiger als der Preis ist, ob die Daten wieder herauskommen.
Branchenlösung oder allgemeines Programm?
Branchenlösungen bringen Aufmaß, Leistungsverzeichnisse und Kalkulation mit. Allgemeine Programme sind schlanker und günstiger. Die Entscheidung hängt daran, ob Du diese Besonderheiten wirklich brauchst.
Wie lange dauert eine Einführung?
Für einen Bereich zwei bis drei Monate bis zur Routine. Wer alles gleichzeitig will, braucht länger oder scheitert.
Was, wenn das Team nicht mitzieht?
Dann ist die Software zu umständlich oder der Nutzen nicht erkennbar. Beides klärt sich, indem man die Leute vor der Auswahl testen lässt, nicht danach.
Der nächste Schritt

Erst der Eingang,
dann das Programm.

Wir sorgen dafür, dass Anfragen an einer Stelle ankommen und nichts liegen bleibt. Der Digital-Check zeigt in drei Minuten, wo Dein größter Engpass sitzt.