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RECmode
Für Deine Branche

Die Karte landet
im Handschuhfach.

Eine Papierkarte wird angenommen, eingesteckt und selten wieder angesehen. Eine digitale Karte landet direkt im Adressbuch – mit Namen, Nummer, Adresse und Website. Der Unterschied entscheidet sich nicht an der Technik, sondern daran, was danach passiert.

Von 3 Minuten Lesezeit

Die Varianten

  1. QR-Code auf der Papierkarte. Die einfachste und günstigste Lösung. Der Code führt zu einer Kontaktdatei oder einer Seite mit Speichern-Knopf. Die Karte bleibt, was sie war, und bekommt einen digitalen Ausgang.
  2. Eine Kontaktseite auf der eigenen Website. Unter einer kurzen Adresse, mit allen Angaben und einem Knopf „Kontakt speichern". Gehört Dir, funktioniert überall, keine laufenden Kosten.
  3. NFC-Karte. Eine Karte, die beim Auflegen ans Telefon den Kontakt öffnet. Wirkt beeindruckend, funktioniert nicht auf jedem Gerät gleich gut und kostet je Karte.
  4. Dienst eines Anbieters. Fertige Profilseiten mit Auswertung. Bequem, dafür läuft die Adresse über den Anbieter – und das ist der Punkt, an dem man genau hinsehen sollte.

Was darauf gehört

  • Name, Rolle, Betrieb.
  • Telefonnummer als anklickbarer Link, damit ein Tippen genügt.
  • E-Mail und Website.
  • Anschrift, mit Link zur Routenplanung.
  • Ein Knopf „Kontakt speichern", der eine Kontaktdatei herunterlädt. Das ist der eigentliche Zweck.
  • Ein Foto. Menschen erinnern sich an Gesichter, nicht an Namen.
  • Ein Satz dazu, was der Betrieb macht. Für den Fall, dass die Karte weitergereicht wird.
  • Impressum verlinkt, da es sich um eine geschäftliche Seite handelt.

Datenschutz und Abhängigkeit

  • Läuft die Karte über einen Anbieter, erfährt dieser, wer sie wann aufruft. Das gehört in die Datenschutzerklärung, und es braucht einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
  • Adresse beim Anbieter heißt Abhängigkeit. Wird der Dienst eingestellt oder kostenpflichtig, sind alle gedruckten Codes wertlos. Eine eigene Adresse hat dieses Problem nicht.
  • Kontaktdaten von Mitarbeitern gehören nur mit deren Einverständnis auf eine öffentliche Seite.
  • Wer Kontakte einsammelt – etwa über ein Formular auf der Kartenseite –, verarbeitet personenbezogene Daten und braucht dafür eine Rechtsgrundlage.

Dieser Beitrag ordnet ein und ersetzt keine Rechtsberatung.

Wann Papier besser bleibt

Die digitale Karte ersetzt die gedruckte nicht in jedem Umfeld. Es gibt Situationen, in denen etwas in der Hand schlicht besser funktioniert.

  • Beim älteren Publikum und in Umgebungen ohne Empfang.
  • Wenn die Karte weitergegeben wird – ein Stück Papier wandert, ein Code nicht.
  • Auf der Baustelle, wo niemand sein Telefon aus der Tasche holt.
  • Als Erinnerung am Kühlschrank. Eine Karte mit Magnet hält jahrelang.

Die sinnvolle Antwort ist deshalb meist beides: eine gute Papierkarte mit einem Code darauf. Das kostet nichts zusätzlich und bedient beide Wege.

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zum Thema.

Brauche ich dafür einen kostenpflichtigen Dienst?
Nein. Eine Seite auf der eigenen Website mit Kontaktdatei zum Herunterladen leistet dasselbe und gehört Dir.
Funktioniert NFC auf jedem Telefon?
Auf den meisten aktuellen Geräten ja, aber nicht überall gleich zuverlässig. Ein QR-Code auf derselben Karte ist die sichere Ergänzung.
Kann ich sehen, wer meine Karte aufruft?
Mit einer eigenen Seite und einer datensparsamen Auswertung siehst Du die Zahl der Aufrufe, nicht die Personen. Anbieter mit Profilfunktion zeigen mehr – und werfen dafür Datenschutzfragen auf.
Was gehört in die E-Mail-Signatur?
Die Pflichtangaben für geschäftliche Mails und ein Link zur Kontaktseite. Ein QR-Code in der Signatur hilft nur, wenn jemand die Mail auf einem anderen Gerät liest.
Der nächste Schritt

Ein Kontakt,
der im Telefon landet.

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