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Technik

Ein Formular ist
schnell eingebaut.

Ein Formular einzubauen dauert zehn Minuten. Ein Formular, dessen Nachrichten auch wirklich ankommen, gelesen werden und zu einer Antwort führen, ist eine andere Aufgabe – und an ihr scheitern erstaunlich viele Seiten still.

2 Minuten Lesezeit

Drei Wege, ein Formular zu betreiben

  • Eingebaut im System. Content-Management-Systeme und Baukästen bringen ein Formular mit. Bequem, aber der Versand läuft oft über Server des Anbieters – das gehört in die Datenschutzerklärung.
  • Fremder Dienst per Einbettung. Schnell eingerichtet, lädt aber fremde Skripte beim Seitenaufruf und wirkt sich auf Ladezeit und Datenschutz aus.
  • Eigenes Formular mit eigenem Versand. Mehr Aufwand einmalig, danach keine fremde Ressource, kein fremder Empfänger, volle Kontrolle über Felder und Antwort.

Für die meisten Betriebe ist der dritte Weg der ruhigste: Es gibt nichts, was sich über Nacht ändert, und nichts, was in einem fremden Konto liegt.

Warum Nachrichten nicht ankommen

Das häufigste Formularproblem ist kein Formularproblem, sondern eines des E-Mail-Versands. Verschickt der Server die Nachricht mit der Absenderadresse des Besuchers, sieht das für Spamfilter aus wie eine Fälschung – und die Nachricht verschwindet.

  1. Absender ist die eigene Domain, der Besucher steht in „Antwort an". Damit passt der Absender zum versendenden Server.
  2. SPF, DKIM und DMARC für die Domain einrichten. Ohne diese Einträge landen auch korrekte Nachrichten regelmäßig im Spam.
  3. Bestätigung an den Absender. Sie beweist dem Interessenten, dass die Nachricht raus ist – und Dir, dass der Versand läuft.
  4. Eine Kopie an eine zweite Adresse oder eine Ablage, die nicht vom Postfach abhängt. Dann geht nichts verloren, wenn ein Filter zuschlägt.
  5. Regelmäßig selbst testen. Einmal im Monat das eigene Formular ausfüllen. Das findet Ausfälle, bevor der Kunde sie findet.

Felder, die Anfragen kosten

  • Zu viele Pflichtfelder. Jedes zusätzliche Pflichtfeld kostet Abschlüsse. Frag ab, was für die erste Antwort nötig ist – der Rest ergibt sich im Gespräch.
  • Anrede als Pflicht. Bringt nichts für die Antwort und schafft eine Hürde.
  • Telefonnummer als Pflicht. Ein Teil der Interessenten will zuerst schreiben. Freiwillig fragen, nicht verlangen.
  • Ein Betreff-Feld. Der Besucher weiß nicht, was er hineinschreiben soll.
  • Ein Rechenrätsel als Spamschutz. Es hält Menschen ab und moderne Spam-Programme nicht. Ein verstecktes Feld, das nur Automaten ausfüllen, wirkt besser und stört niemanden.

Nach dem Absenden

Die Sekunde nach dem Klick entscheidet über den Eindruck. Eine eigene Bestätigungsseite, die sagt, was jetzt passiert und bis wann eine Antwort kommt, ist besser als eine kleine grüne Zeile.

Und sie ist messbar: Eine eigene Adresse für die Bestätigung lässt sich zählen. Dann weißt Du, wie viele Anfragen wirklich abgeschickt wurden – statt zu schätzen.

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zum Thema.

Brauche ich eine Einwilligung im Formular?
Ein Häkchen ist für die bloße Kontaktaufnahme meist nicht nötig; ein Hinweis auf die Datenschutzerklärung gehört aber dazu. Für Werbung per Newsletter ist eine ausdrückliche Einwilligung erforderlich.
Was hilft wirklich gegen Spam?
Ein verstecktes Feld, das nur Automaten ausfüllen, eine Zeitmessung gegen zu schnelles Absenden und eine Begrenzung der Einsendungen pro Zeitraum. Das genügt in den meisten Fällen.
Wie lange darf ich Formularnachrichten aufbewahren?
So lange, wie sie für die Bearbeitung und mögliche Nachfragen gebraucht werden. Danach löschen. Ein fester Rhythmus ist einfacher als eine Einzelfallprüfung.
Der nächste Schritt

Ein Formular, das ankommt
und beantwortet wird.

Wir bauen Formulare ohne fremde Skripte, mit sauberem Versand und einem Ablauf dahinter. Der Digital-Check zeigt in drei Minuten, wo Deine Anfragen hängen bleiben.